Fender Player Plus Tele MN 3-CSB

3

Electric guitar

  • Alder body
  • Bolt-on maple neck
  • Maple fingerboard
  • Black pearloid dot fretboard inlays
  • Neck profile: Modern C
  • Scale: 648 mm (25.51")
  • Fretboard radius: 305 mm (12.01")
  • Nut width: 42.8 mm (1.69")
  • Synthetic bone nut
  • 22 Medium jumbo frets
  • Pickups: 2 Player Plus Noiseless Tele single coils
  • Master volume control
  • Master tone control with push/pull function for serial switching
  • 3-Way switch
  • 3-Ply Mint Green pickguard
  • 6-Saddle string-through-body Tele bridge
  • Deluxe Cast Locking enclosed tuners
  • Nickel/Chrome hardware
  • Factory strings: Fender USA 250LR NPS .009 - .046 (Art. 103326)
  • Colour: 3-Color Sunburst
  • Incl. Deluxe gig bag
available since September 2021
Item number 524961
sales unit 1 piece(s)
Colour Sunburst
Pickups SS
Fretboard Maple
Tremolo None
Body Alder
Top None
Neck Maple
Frets 22
Scale 648 mm
Incl. Case No
Incl. Bag Yes
$789
The shipping costs are calculated on the checkout page.
In stock
In stock

This item is in stock and can be dispatched immediately.

Standard Delivery Times
1
P
realy nice guitar
Peeke001 21.09.2022
I think this is the ultimate tele. Can it get any better than this?
locking tuners, belly cut, noiseless pickups, enz.
It feels great, it plays better than my more expensive guitars.
One star deduction because i couldnt get the low E string intonated,
the saddle was against the back and still not far enough.
So i bought shorter saddles for it. Now it is fine.
Even the pickups are ok for me. Listen on youtube and you will notice almost no difference with "real" single coils.
This one will stay with me until the day i die.
features
sound
quality
0
0
Report

Report

google translate de
Unfortunately there was an error. Please try again later.
Q
Ka-tas-trophe
Qualitaetskontrolle_Nord 27.05.2022
Eine Tele mit Belly-Cut, 12"-Fretboard und vernünftig intonierbarer Bridge war schon lange auf meiner Wunschliste. Hier lockten immerhin auch noch Locking-Tuner, Noiseless-PUs und ein "gerolltes" Griffbrett, was den saftigen Aufpreis und das bei MIM nicht zu vernachlässigende Risiko eine Niete zu bekommen gerechtfertigt erscheinen ließ. Leider ging das - wie bei einigen Bewertungen hier - auch für mich nicht gut:

- Der PU-Wahlschalter war kaputt und ließ in der Neck-Position keinen Ton durch. Nur nach wackeln und rütteln konnte ich den Pickup wenigstens mal (vorübergehend) allein anhören.

- Die Bridge ließ keine korrekte Intonation der dicken E6-Saite zu: Auf der (entgegen den Herstellerangaben) regulären .009-.042 Werksbesaitung wäre die Abweichung noch durch Kürzung/Entfernung der Feder behebbar gewesen aber je dicker die Saiten desto schlimmer wird das Problem. Schlecht positionierte Bridges scheinen bei der Serie kein schockierender Einzelfall zu sein, maßlos peinlich für so eine Firma.

- Die Bundstabenden waren teilweise etwas scharf und generell ein bischen rauh. Zu dem wenig begeisternden Feeling trägt auch das übertrieben "gerollte" Griffbrett bei, daß die Bundstabenden samt dem umgebenden Holz betont herausstehen lässt. Allerdings guckten die "Tangs" der Frets auf der Bass-Seite zusätzlich deutlich aus dem Holz heraus und bei einer Gitarre für unter 200€ hätte ich vielleicht nichts dazu gesagt, bei knapp 1.000€ ist das einfach enttäuschend. Viel schlimmer: Ab dem 7. Bund fing der Fret Rocker an zu klappern und ein besonders hoher 17. Bund limitierte die erzielbare Saitenlage ohne Fret-Out auf bestenfalls 2mm (e1/12. Bund), wenn man sich mit Ganzton-Bendings begnügt. Der Sinn eines 12"-Griffbrettradius ist deutlich bessere Werte und/oder mehr Headroom für dynamisches Spiel erzielen zu können. Der Hals hätte also erst nach einem Fretjob das leisten können, was mich am meisten zum Kauf animiert hat.

- Der Sattel war schlecht. Die Sattelkerben waren zwar gerade noch tief genug um kein fieses Intonationsproblem darzustellen aber wie bei einigen Fabrikgitarren üblich weit vom Optimum entfernt, immerhin war keine Kerbe ZU tief. Allerdings klirrten die E1- und D-Saiten in ihren Sattelschlitzen, E1 weil der Schlitz zu weit und schief war und D weil die Gitarren keinen Stringtree für G und D haben und wegen der Locking-Tuner kein Saitenwickel auf dem D-Wirbel für den nötigen Anpressdruck sorgt, was zusammen mit den schlechten Sätteln ein Rezept für Ärger ist.

Anders als die üblichen Vintage-Tuner mit den flachen Einschlaghülsen begrenzen dicke Muttern auch noch die Tiefe die so ein Saitenwickel erreichen könnte. Das Problem mit der D- und G-Saite ist Tele-Spielern wohlbekannt, der Firma die die Dinger seit 72 Jahren baut scheinbar nicht, also hat man irgendwann die in der CBS-Zeit eingeführte Verschlimmbesserung (2 Stringtrees näher am Sattel) wieder rückgängig gemacht, was jetzt zusammen mit der Auswahl der Locking-Tuner aussieht als wäre die Gitarre in der Marketingabteilung entworfen worden, wie die auch nicht seltenen Beschwerden über schnarrende Sättel bei der Player Plus-Serie andeuten.

- Die "Player Plus Noiseless"-Pickups grenzen sich vielleicht aus gutem Grund namentlich von der letzen Generation auf den aktuellen US-Modellen ab. Ich habe noch nie eine Tele gespielt die mir zuviel "Biß" hatte und habe das bei Noiseless-PUs auch nicht erwartet. Dennoch hatten die Dinger ein wenig elegantes Höhenspektrum, das nur bei einigen Crunchsounds wirklich interessant war. Clean war der Chicken Picking Spank allgegenwärtig und damit fehlte der delikate Charakter des Neck-PUs, der die Tele so vielseitig macht leider völlig. Die Klangregelung oder Rücknahme der Lautstärke mit den beiden (natürlich!) eiernden Knöpfen konnten das nicht wie üblich beeinflussen. Unverstärkt klang die Gitarre unauffällig.

- Das Finish hatte lediglich an der Halstasche ein winziges bischen fehlenden Lack, die Halsttasche war immerhin passend gefräst und der 3-teilige Body hatte nur einen richtig identifizierbaren Leimsaum links von der Mitte und einen Knoten hinter der Bridge. Bei einem Austausch ein hässlicheres Instrument zurück zu bekommen nervt auch, deshalb wollte ich die Tele eigentlich lieber behalten als zurückschicken. Aber:

Mein unüberlegter Vorschlag, die missratene Planke nach einem Preisnachlaß und Lieferung eines Ersatzschalters von CRL zu behalten und alle Probleme selbst zu reparieren wurde glücklicherweise mit der Begründung abgelehnt, daß dies wegen der Garantiebedingungen nicht möglich ist. Das leuchtet ein und erinnerte mich daran, daß alle Arbeiten die sich nicht mit den mitgelieferten Inbusschlüsseln ausführen lassen zum Garantieverlust führen, dazu gehören natürlich auch alle Upgrades, z.B. der Pickup-Tausch. Gerade bei Gitarren wie Fender MIM, die gern als Basis für Upgrades gekauft werden, leider unter enormer Qualitätsstreuung leiden und im Durchschnitt nur die Qualitätsstufe "mittelprächtige Einsteigergitarre" erreichen ist das nicht nur ein Kostenfaktor sondern auch ein Risiko, das einzugehen man sich bei einem Basispreis von fast 1.000€ gut überlegen sollte, vor allem wenn man kein Bastler ist oder bei tiefergehenden Defekten nach dem Kauf nicht im Regen stehen möchte. Ich habe mich jedenfalls gegen einen Austausch entschieden.

Ein Teil des Problems ist daß Fender sich für die Qualitätssicherung und verkaufsfertiges Setup komplett auf die Händler verläßt, die Online-Händler das aber i.d.R. nicht leisten. Also bekommt der Kunde den ungeprüften Gesamtoutput der Fabrik geliefert, wovon ein meßbarer Anteil durch die Säge geschoben gehört. Darunter leiden am Ende alle Beteiligten, Fender, die Händler und der Kunde.
features
sound
quality
1
1
Report

Report

YouTube on this topic