Eigentlich wollten wir einen zweiten Hartke Kickbass für das Probelokal, doch der ist praktisch nirgends mehr lieferbar. Unser Bassist kam mit dem Kickbass gerade so mit, da der Drummer eher zu der lauten Sorte gehört. Die Alternative fand sich in diesem Rumble von Fender. Es musste auch wieder etwas sein, dass vor allem im Transport gut handlebar ist, damit er auch problemlos nach Hause genommen werden kann. Der Rumble 800 wurde gewählt, da der Preisunterschied zum 500 gering ist. So wie er kommt, soll er 400 Watt leisten. Da sehen wir aber schon gewaltige Unterschiede. Während der Kickbass gerade so mithalten konnte, hört man dieses Teil alleine nicht. Gekoppelt mit dem Kickbass ist jetzt das Lautstärke-Problem gelöst. Hängen wir von unserem Touranlagen eine Bassbox an, müsste er ja dann 800 Watt abgeben ….. es wird etwas lauter, aber nie der Vorstellung entsprechend.
Wir empfinden den Rumble als ok für den etwas sensiblen Sound einer Band. Sobald etwas mehr Power benötigt wird, streckt er die Flügel und brummt auch dann ziemlich. Von den tragbaren Powercombos für den Bass, schlägt definitiv keiner den kleinen Kickbass von Hartke in Sachen Lautstärke. Eigentlich auch von der Größe her ein guter Übungsamp für zu Hause, da man seine schwache Brust mit einem Schalter auf 100 Watt reduzieren kann. Sound ist ok, auch die Bedienung ist simpel. Verarbeitung ist auch ok, aber von Fender ist man sich nicht gewöhnt teilweise schwaches Finishing zu bekommen. Störend ist das Brummen, das sehr schnell auftritt sobald man a die Grenzen des Amps kommt. Absolut top ist das Gewicht. Genau so muss ein Combo sein, den man viel transportieren muss.