Vor ein paar Jahren habe ich mir den fast gleichen Bass (V3 Aktiv, also mit 9V-Block und 3-Band-EQ) gekauft und bin nach wie vor zufrieden, besonders was die Bespielbarkeit und die Optik angeht.
Einzig die hakeligen Doppelstock-Potiknöpfe und das Gewicht (4,3kg) sind nicht ganz optimal. Da sich unsere Kirchengemeinde einen Bass anschaffen wollte, fiel die Wahl auf den Sire V3P, da eine komplexe aktive Elektronik nicht nötig oder eher zu umständlich war.
Angekommen ist ein ebenso sehr gut verarbeitetes Instrument, die abgerundeten Griffbrettkanten, der samtige Hals und die tolle Optik sind nach wie vor große Pluspunkte für Sire. Die Halskrümmung, Saitenlage und Oktavreinheit habe ich noch etwas optimiert, da der Bass nach dem Auspacken in den ersten Bünden leicht schnarrte und zwei Saiten nicht ganz oktavrein waren.
Unser Exemplar wiegt nur ca. 3,6kg und ist damit viel angenehmer am Gurt als mein aktiver S3, nur leider durch den leichteren Korpus noch etwas kopflastiger.
Der Sound ist noch etwas heller/knackiger/funkiger als mein aktiver Bass, kann durch den Mix der beiden Pickups aber auch gut in verschiedene Richtungen geformt werden.
Da ich mich allerdings durch den aktiven S3 an die Vorzüge eines Mastervolumes+Blend-Reglers gewöhnte hatte, ist die Schaltung mit zwei einzelnen Volumepotis noch etwas gewöhnungsbedürftig, da man zum Stummschalten nun zwei Potis drehen muss - aber das ist eben die traditionelle J-Bass-Schaltung.
Insgesamt sind wir sehr zufrieden, ein unkompliziertes, leichtes und gut bespielbares Instrument, also ideal auch für die Einsteiger, die bei uns damit spielen werden.